Ringzeremonie verdorben: Mercury demütigt Aces mit 99:66
Thomas Schneider ·
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Die Mercury aus Phoenix haben den Aces aus Las Vegas die große Ringzeremonie verdorben. Mit einem deutlichen 99:66 Sieg demütigten sie den Titelverteidiger und sendeten ein starkes Signal an die Liga.
Was für ein Abend in Las Vegas! Eigentlich sollte die große Ringzeremonie der Aces gefeiert werden, doch die Mercury aus Phoenix hatten andere Pläne. Mit einem deutlichen 99:66 Sieg haben sie den Gastgebern die Show gestohlen. Ein Spiel, das zeigt, wie schnell sich die Stimmung in der WNBA drehen kann.
### Ein gebrauchter Abend für die Aces
Die Stimmung in der Arena war zu Beginn elektrisierend. Die Fans feierten ihre Meisterinnen, die Ringe wurden überreicht – alles sah nach einem perfekten Abend aus. Doch dann kam der Tip-Off. Die Mercury legten los wie die Feuerwehr und ließen den Aces keine Verschnaufpause. Schon nach dem ersten Viertel war klar: Hier ist eine Mannschaft, die unbedingt gewinnen will.
Die Aces hingegen wirkten überrascht und unkonzentriert. Ihre sonst so treffsicheren Würfe landeten neben dem Korb, und die Defense hatte große Lücken. Die Mercury nutzten jede Chance eiskalt aus. Besonders Brittney Griner war nicht zu stoppen – sie dominierte unter dem Korb und sorgte für viele einfache Punkte.
### Warum dieser Sieg so wichtig ist
Für die Mercury ist dieser Erfolg mehr als nur ein weiterer Sieg. Er sendet ein klares Signal an die gesamte Liga: Sie sind zurück und bereit, um die Meisterschaft zu kämpfen. Nach einer durchwachsenen Vorsaison haben sie sich neu aufgestellt und zeigen jetzt, was in ihnen steckt.
- Die Defense war beeindruckend: Die Aces kamen auf nur 66 Punkte, weit unter ihrem Durchschnitt.
- Die Teamarbeit stimmte: 25 Vorlagen zeugen von einer hervorragenden Ballbewegung.
- Die Moral der Mannschaft ist intakt – selbst auswärts gegen den Titelverteidiger.
### Was lief bei den Aces schief?
Man muss fair sein: Jede Mannschaft hat mal einen schlechten Tag. Aber für die Aces kam dieser Tag genau zur Unzeit. Die Euphorie der Ringzeremonie schien sie eher zu lähmen als zu beflügeln. Dazu kamen viele Ballverluste und eine schwache Trefferquote aus dem Feld.
Die Fans waren nach dem Spiel enttäuscht, aber nicht verzweifelt. In Las Vegas weiß man, dass eine Saison lang ist. Die Aces haben das Zeug, sich zu fangen und wieder in die Spur zu kommen. Aber dieser Abend wird ihnen noch eine Weile im Gedächtnis bleiben.
### Fazit: Ein Denkzettel für die Titelverteidiger
Die Mercury haben gezeigt, dass sie nicht unterschätzt werden dürfen. Für die Aces ist es eine wichtige Lektion: Erfolge von gestern zählen heute nicht mehr. Das Spiel war ein Weckruf – und vielleicht genau das, was die Mannschaft braucht, um wieder fokussierter zu arbeiten.
Die WNBA bleibt spannend. Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet die Ringzeremonie zum Wendepunkt werden könnte? Wir sind gespannt, wie die Aces reagieren werden. Eines ist sicher: Die nächsten Spiele werden zeigen, ob sie aus dieser Niederlage lernen.